Tag 6 – Das Turnier

Nach dem täglichen Mahl in der Früh wartete wieder eine zunächst unlösbare Aufgabe auf jeden einzelnen Bürger. Wir machten uns gemeinsam in die nächst größere Stadt auf. Das “Leitersuchspiel” stand an. Alle Leiter versteckten sich vor den Kindergruppen und hatten Aufgaben parat, die jede einzelne Gruppe mit viel Geschick lösen musste. Nach erfolgreicher Teilnahme gab es eine willkommene Stärkung. Darauf folgte unser Rittertunier. Der Ball musste durch Fußtritte in das gegnerische Tor gelangen. Es gab fünf tapfere Gruppen von Knappen und Mägden und eine motivierte Leitergruppe. Im Finale standen sich “die Leiterinos” und “Tobis Töpel” gegenüber, lange standen die gegnerischen Kräfte im Gleichgewicht, doch beim Elfmeterschießen gelang es “Tobis Töpeln” den siegreichen Schuss im Tor zu platzieren. Die Niederlage der Leiterinos sitzt tief.

Spät Abends nach dem Lagerfeuer wartete eine Besonderheit auf die Burgen. Der Gruselwald beherbergt viele verschiedene Gestalten und Monster. Um die Gefahr zu identifizieren stürmten die Burgen mit hohem Mut den Wald. Sie erschrackten, was für Ungeheuer auf sie lauerten. Doch ohne Verluste meisterten sie auch diese Prüfung.

Nun ist auch der angrenzende Wald bewohnbar und für die Gewinnung der Ressourcen zugänglich.

Doch sicher sind wir noch nicht, jede Nacht könnte es erneut passieren, dass wir angegriffen werden.


Tag 5 – Handel im Mittelalter

Am Vormittag wurden unsere Knappen und Mägde in vier verschiedene Regionen aufgeteilt. Jede dieser Regionen hatte einen starken und mutigen Herrscher, der mithilfe seiner Untertanen die größte und mächtigste Stadt im ganzen Land erbauen wollte. Dafür musste mit Rohstoffen gehandelt und clever getauscht werden. Allerdings war ein schwarzer Ritter unterwegs, vor dem sich alle in Acht nehmen mussten. Am Ende konnten alle Regionen zahlreiche Gebäude aufweisen und die größte von ihnen wurde reich belohnt.

Da Abends der Kolping aus weiter Ferne erwartet wurde, putzten alle Bewohner ihre Burgen heraus, um weitere Goldtaler zu ergattern. Außerdem erhielten alle die Dorfbekleidung, in der alle Burgbewohner vor ihren Gemächern mit selbstgestalteten Wappen fotografiert wurden. Bevor die Entscheidung über die schönste Burg verkündet wurde, erfreute der Kolping uns mit Speis und Trank. So wurde die tägliche Lagerrunde größer und besonders festlich gefeiert.

Abends wurde unser Lager fleißig bewacht, allerdings blieben Angreifer unserem Lager fern.

Tag 4 – Ausgesetzt

Am Morgen wurden die Knappen und Mägde entsprechend ihrer Erfahrung ausgesetzt und mussten mit Hilfe einer Landkarte und der Sterne den Weg zurück zu ihren Burgen finden. Damit der Weg weniger beschwerlich war, sangen und tanzten alle Gruppen auf ihrem Weg. Einige fanden sogar kleine Schätze, die am Wegesrand versteckt waren.

Nachdem alle wieder im Lager angekommen waren, wurden wir mit einem großen Festmahl belohnt. Diese hatte unser Koch Paul in der Zwischenzeit für uns gezaubert.

Beim anschließenden Baden im See konnten alle wieder zu Kräften kommen und die Seeungeheuer vertreiben. Da alle sehr geschafft waren, ging es nach der Lagerrunde schnell in die Burgen, um für den nächsten Tag gewappnet zu sein. Einige Bewohner des Dorfes kauerten bis Mitternacht am Lagerfeuer, da unser Dorfnarr Paul seinen 17. Geburtstag feiert!