Tag 4 – Ausgesetzt

Am Morgen wurden die Knappen und Mägde entsprechend ihrer Erfahrung ausgesetzt und mussten mit Hilfe einer Landkarte und der Sterne den Weg zurück zu ihren Burgen finden. Damit der Weg weniger beschwerlich war, sangen und tanzten alle Gruppen auf ihrem Weg. Einige fanden sogar kleine Schätze, die am Wegesrand versteckt waren.

Nachdem alle wieder im Lager angekommen waren, wurden wir mit einem großen Festmahl belohnt. Diese hatte unser Koch Paul in der Zwischenzeit für uns gezaubert.

Beim anschließenden Baden im See konnten alle wieder zu Kräften kommen und die Seeungeheuer vertreiben. Da alle sehr geschafft waren, ging es nach der Lagerrunde schnell in die Burgen, um für den nächsten Tag gewappnet zu sein. Einige Bewohner des Dorfes kauerten bis Mitternacht am Lagerfeuer, da unser Dorfnarr Paul seinen 17. Geburtstag feiert!

Tag 3 – Das verzauberte Dorf

Heute morgen nach dem Aufwachen mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass unser kleines Dorf mit einem schrecklichen Fluch belegt worden war. Nur die Hexe konnte uns beim Brechen des Bannes helfen. Sollte uns dieses nicht gelingen, gäbe es heute kein Festmahl für die tapferen Knappen und Mägde! Mit hoher Geschicklichkeit, vielen Tauschgeschäften und einigem Mut konnte der Fluch glücklicherweise schnell gebrochen werden. Dafür gab es das versprochene Festmahl.

Am Nachmittag statten wir uns mit passenden Accessoires der Häuser aus. Von mittelalterlichen Armbändern bis hin zu selbstgebauten Schuhen war alles dabei. Zur wohlverdienten Abkühlung konnten wir das erste Mal den anliegenden See erkunden.

Zur Vertreibung der Geister tanzten wir vor der abendlichen Lagerrunde unseren speziell einstudierten Lagertanz. Dort wurden die erfolgreichsten Knappen und Mägde des Tages gekürt.

Tag 2 – Neue kleine Herzogtümer

Nach einer schmackhaften Stärkung erstellten heute die vielen Mägde und Knappen ihr eigenes Wappen für ihre kleinen Herzogtümer. Um sie in ihrem Glauben zu bestärken, wurden wir durch den hohen Besuch aus dem wunderbaren Melle durch einen schönen Gottesdienst geführt. Dabei entdeckten wir die vielen Talente der einzelnen Recken und stärkten uns gegenseitig den Rücken.

Nach dem Mittagsmahle gab es eine angenehme Abkühlung. Doch diese gab es nur, wenn Stärke, Mut und Geschicklichkeit bewiesen wurden. So mussten wir durch trockenen Staub mit durchtrieften Stiefeln laufen, um anschließend mit Wasser gefüllte Geschosse abzuwehren. Die besten konnten so ihre Wasserreserven auffüllen. Wir bewahrten die Ehre unserer Häuser, indem wir hohe Wasserburgen bauten, durch tiefe Gräben stiegen und Wassermonster in den dunklen Ebenen in die Flucht schlugen.

Jetzt warten wir auf die Dunkelheit, um unser Lager in feuriges Licht tauchen zu können. Es wird wieder viele Gesänge, Spiele und Bekanntgebungen geben, die uns den Abend versüßen.

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