Klappe, die vierte

Heute stand Capture the flag auf dem Tagesplan, das heißt Kraft tanken beim Frühstück und ran an die Arbeit. Bei dem Spiel treten vier Gruppen gegeneinander an, jedes Team baut am Vormittag eine Burg im Wald. Nachmittags geht es dann darum gegenseitig die Schätze zu klauen, dabei kann man sich frei bewegen, solange man das Lebensbändchen hat, wird es gezogen, so muss man sich ein neues an den Lebensbändchenstation besorgen. Nach einer Weile entsteht also ein Spiel, indem sich gegenseitig die Lebensbändchen geklaut und die Burgen gestürmt werden.

Mittags haben wir dann Spaghetti Bolognese gegessen und zum Nachtisch gab es Pudding, da wurden die Kinderaugen aber groß (bei den Leitern natürlich auch 😉 ).

Aufgrund der Wetteraussichten haben wir die Mittagspause verkürzt, indem wir die Taschengeldausgabe und den Kiosk auf den Abend gelegt haben. Als wir dann im Wald angekommen sind, fing es schon an zu regnen. Davon haben wir uns erstmal nicht stören lassen, als es aber nach einer Weile angefangen hat, zu grummeln, wurden die sieben Sachen gepackt. Am Zeltplatz gab es dann freie Zeit im Haus, es wurde gebastelt, Postkarten geschrieben und Gesellschaftsspiele gespielt.

Wir haben dann wie jeden Abend die Lagerrunde gemacht, dort haben wir ganz viel gesungen und getanzt. Alle haben geschlafen, während die Nachtwache aufmerksam unseren Zeltplatz behütet hat. Zum Glück! Denn um etwa vier Uhr erklang der Ton unserer Tröte. Angreifer. Doch wir haben tapfer verteidigt und schon nach kurzer Zeit haben die Eindringlinge aufgegeben.

Wir würden liebend gerne Fotos von dem Ganzen zeigen, aber leider spielt das WLAN immer noch nict mit.

Klappe, die dritte – auf der Suche

Mittlerweile sind alle im Zeltlager- Rhythmus angekommen. Nach dem Frühstück ging es mit einem neuen Spiel los: Die Kinder würfeln, damit sie von Station zu Station ziehen, jede Station ist eine Welt aus Filmen, von Marvel bis Micky Mouse ist alles dabei. Die Welten können gekauft werden und gelangt man auf gekaufte Welten, so muss man Miete bezahlen. Na, kommt Euch das bekannt vor?

Richtig, wir haben Monopoly als Geländespiel gespielt. Natürlich konnte auch untereinander verhandelt werden und Häuser und Hotels errichtet werden.

Mittags gab es lecker Frikadellen mit Bratkartoffeln und Salat, nachdem der LSD (Lokusschrubdienst) seine Tätigkeiten vollbracht hat, ging es mit dem Fahrrad nach Greven. Dort wurden Figuren gesichtet, die wohl in die falsche Welt gelangt sind. Die Leiter haben sich als Disney- Charaktere verkleidet, welche die Kinder in Gruppen gesucht haben und kleine Aufgaben bewältigen mussten.

Selbstverständlich wurde auch die Eisdiele getestet und für sehr gut befunden.

Abends in den Zelten wurde dann mit den Zeltleitern gequatscht, gelacht oder auch über Probleme und Sorgen geredet. Es wurden auch Traumreisen vorgelesen, wodurch die Kinder friedlich in ihre Träumer schlummern konnten.

Leider können die Bilder immer noch nicht hochgeladen werden, aber die folgen auf jeden Fall noch!

Klappe, die zweite

Die erste Nacht ist überstanden. Zuerst haben wir in den Zeltgruppen Schilder bemalt, welche vorher mit viel Liebe von Paul zugeschnitten wurden.

Danach ist Ruth, unsere Pastoralreferentin aus Melle, vorbei gekommen und hat mit den Kindern den Gottesdienst vorbereitet. Anschließend gab es lecker Gulasch und nach der Mittagspause fand der Gottesdienst statt.

Dort hat Ruth uns unter anderem tolle Impuls für das Zeltlager gegeben, um unser Miteinander besser wertschätzen zu können. Jeder und jede von uns hat verschiedene Ansichten, Ideen, Stärken und auch Schwächen, die mitgebracht werden. Gerade bei einer so großen Gruppe muss uns bewusst sein, dass wirklich jeder und jede etwas dazu beiträgt, uns als Gruppe stärker zu machen.

Nach dem Gottesdienst wurde sich dann endlich mal so richtig bewegt. Siedler stand auf dem Tagesplan. Die Kinder haben in Teams Rohstoffe durch Schere-Stein-Papier besorgt, welche die Könige und Königinnen zu ganzen Städten errichtet haben.

Wenn das Abendessen geschafft ist, machen die Leiter jeden Tag Leiterrunde, währenddessen können die Kinder eigenständig spielen, basteln oder Sonstiges machen. Wie jeden Abend findet darauf die Lagerrunde statt, in der heute das erste Mal der Hugo eingeführt wurde. Nochmal als Erklärung: Der Hugo ist ein Eimer, in dem verlorengegangene Gegenstände gesammelt werden, welche dann in der Lagerrunde zurück verdient werden müssen, indem sie kleine Aufgaben machen müssen. Wenn dann alle am schlafen sind, liegt der heilige Wimpel in den Händen der Nachtschicht und die war besonders nötig. Gegen halb 2 ging die Tröte und Angreifer betraten unseren Zeltplatz. Doch vergeblich, wir haben unseren Wimpel tapfer verteidigt, aber wer weiß, vielleicht stellt sich wer anders noch der Herausforderung unseren Wimpel zu klauen. Komme was wolle, unsere Clonkrieger stehen bereit zum Kampf.

…leider schaffen wir es immer noch nicht, Bilder hochzuladen, aber habt etwas Geduld und schaut in der Zwischenzeit auf unserem Instagram-Account kathjugend.riemsloh vorbei.